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Die V+-Fonds und ihre Zielinvestments die MIG - Fonds: Gomopa bezeichnet MIG-Fonds als Geldverbrennungsmaschienerie

Bautzen, 25.08.2016

Die gleichen Zustände wie bei den V+ - Fonds werden über deren Zielinvestments bei den MIG Fonds und bei Antisense vom Informationsdienst gomopa beschrieben. Einleitend heist es dort in einem Beitrag vom 17.05.2016:

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MIG-Fonds: Die Geldverbrennungsmaschine des Alfred Wieder

Mehr als eine Milliarde Euro haben Anleger in die Venture Capital Fonds der MIG-Gruppe investiert. Das Versprechen des MIG-Vertriebs lautet hohe Renditen durch Investments in Start-Up-Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie und Gesundheit. Doch eine unveröffentlichte Studie des renommierten Fonds-Analysten Stephan Appel kommt zu einem schockierenden Ergebnis: Die Chancen auf Renditen oder auch nur die Rückzahlung des investierten Kapitals tendieren gegen Null - hohe Verluste sind vorprogrammiert. Die Profiteure sind eine Gruppe von Initiatoren und Managern rund um den Vertriebsprofi Alfred Wieder und den "Graumarkt-Paten" Markus Fischer.     
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Und weiter heist es im Text:

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Gemeinsam würden die Initiatoren und ihre Helfer nicht nur von hohen Gebühren profitieren, sondern den Aderlass der Fonds absichtlich forcieren, kommentiert Appel. Durch Insidergeschäfte mit Lieferanten und Lizenzgebern entziehe das MIG-Umfeld den Beteiligungsunternehmen massiv Kapital und lasse diese ausbluten.

Das Fondsgeschäft als "Gebührenmodell" habe vor allem den Zweck die Risiken auf Anlegerseite zu konzentrieren und gleichzeitig für das Fondsmanagement die Risiken zu minimieren. Appel erklärt den Interessenkonflikt und den "komplizenhaften Umgang mit den Anlegermillionen":


Zitat:


Selbst wenn die überwiegende Anzahl der Anleger ihr Geld niemals zurückerhalten werden: das Management wird über voraussichtlich circa zwei Jahrzehnte ein komfortables Auskommen gehabt und ein beachtliches Vermögenspolster angespart haben. Von circa einer Milliarde Euro werden nach Abzug für den Gesamtvertrieb von circa 150 Millionen Euro circa 200 Millonen Euro für die Dienstleister rund um die Initiatoren und Ihre Partner (Treuhand, Berater, Anwälte, Komplementäre, Konzeptionäre, Marketing, die Fondsverwalter, PR- und Ratingmanager, Gutachter...) ausgegeben.

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Dem ist nichts mehr hinzufügen. Besser hätte man es nicht schreiben können. Insbesondere sollten sich Anleger daher vor Initiatoren und deren Helfern hüten. Diejenigen, welche den Restbetrag ihres Geldes zurückhaben und/oder keine Raten mehr zahlen wollen, sollten rechtzeitig anwaltlichen Rat suchen, bevor es zu spät ist.

Rechtsanwalt Jens Reime

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