form contact-form-sub not found!

Unkontrollierte Liquidierung verhindert: Die Anleger der V+ GmbH & Co. Fonds 1 KG, V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG und V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand und prüfen den Verbleib der Goldreserve

Bautzen, 05.02.2019

Überraschend wurde für die Gesellschafterversammlungen der V+-Fonds am 7.12.2018 die Liquidation zur Abstimmung gestellt. Herr Klaile von der Xolaris verhielt sich auf diesen Veranstaltungen merkwürdig ruhig, obwohl der Fondsgeschäftsführer Herr Brunner zu Beginn   schon in Richtung Liquidation tendierte und Herr Klaile so seinen Job für seine Service-KVG verloren hätte. Es war natürlich klar, wer federführend im Rahmen der Liquidation tätig gewesen wäre.  

Die von Rechtsanwalt Reime vertretenen 1.051 Anleger beendeten aber das dubiose Treiben. Die verheerenden Liquidationsbeschlüsse kamen nicht wirksam zustande!   Zu früh gefreut hatte sich auch so mancher Einmalanleger der die Dimensionen auf der Gesellschaftersammlung sichtbar nicht verstehen konnte. Dies ist nun schon das  zweite Mal, dass durch die Vertretung durch hunderet Stimmen Schlimmeres verhindert werden konnte.

Eine derart heikle Angelegenheit wie die Liquidation von Fondsgesellschaften mit rund 11.000 Anlegern bei einer Mischung von Raten – und Einmalanlegern hätte schon seit Juli 2018 vorbereitet und samt Liquidationseröffnungsbilanz nach §154 HGB den Anlegern präsentiert werden müssen. Alles andere hätte unzählige Rechtsstreitigkeiten auf Kosten des Restvermögens der Anleger  verursacht. Nur durch die unbürokratische Kooperation mit der IG-V+ und einem effizienten Dienstleister für den Rundschreibenversand konnten rechtzeitig die Anleger informiert und mobilisiert werden.  

Zur Erinnerung:       Der Bundesgerichtshof hat im Urt. v. 15.05.2018, Az.: II ZR 119/16 leider entschieden, dass Anleger auch in einen liquidierten und damit "toten" Fonds –also ohne Chance auf Rückzahlung- einzahlen müssen, wenn sie im Zeitpunkt der Liquidation noch Anleger sind und der Liquidator deren Geld benötigt.  

Verständlicherweise müssen alle Anleger zuvor wissen, was die Liquidation kosten würde, bevor hierüber zu beschließen wird.  

Den ersten Versuch zur Liquidierung haben wir also erfolgreich mit über 1000 Anlegerstimmen abgeblockt. Den zweiten Versuch Mitte diesen Jahres bereiten wir nun gemeinsam mit der Fondsgeschäftsführung vor, da liquidieren bei transparenten Kosten und Zukunftsaussichten besser ist als eine Insolvenz, welche die Anleger noch teurer zu stehen käme. Es bestünde zudem dann das Risiko, dass alle Ratenzahler alles einzahlen müssten unabhängig davon, ob stillgelegt wurde oder nicht(!)  und das Einmalzahler gar nichts zurückbekämen. Wir haben bereits große Erfahrungen sammeln können mit der sozialverträglichen Befriedung der Ansprüche des Liquidators im V+4 Fonds. Teilweise mussten unsere Mandanten gar nichts mehr an den Liquidator zahlen. Das Gleiche planen wir auch bei diesen V+Fonds. Zudem haben wir alles veranlasst, dass der Verbleib der ehemaligen Goldreserve der V+Fonds überprüft wird.

In Kooperation der IG – V+ arbeiten wir zudem an einer Restrukturierung der V+-Fonds, damit kein einziger Anleger ungewollt seine, den Beteiligungen innewohnenden Verluste realisieren muss und Chancen für die Zukunft wahrgenommen werden können.        

Artikel als PDF downloaden