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Die fragwürdigen Wege der Investorengelder für Onecoin´s

Bautzen, 02.03.2018

Die Mandanten der Kanzlei Reime haben auf unterschiedlichen Wegen ihr Geld für Onecoin´s investiert. Ersterer war illegal, was Rechtsfolgen haben wird.

Hier eine erste Zusammenstellung:

  1.         Zahlungen auf  Konto der IMS International Marketing Services GmbH bei der Commerzbank,
  2.         Zahlungen an WB21 GmbH,  Berlin, Friedrichstraße 88, bei Postbank,
  3.         Zahlungen an WB21PTE. LTD, Singapur, mit Konto bei Perlo Paslaugos, Vilnius Litauen mit BIC PEPGLT21XXX.

Die WB21 gehört zurzeit einzig und allein Phillip Gastauer (geb.1.11.1994) und hat als Gesellschaftszweck die Verwaltung eigenen Vermögens. Ursprünglich zur Gründung war alleinige Gesellschafterin die mittlerweile liquidierte WB21Holdings GmbH mit Sitz in Zug ( CH-170.4.013.482-2). Liquidator ist ebenfalls P. Gastauer. Er ist der Sohn von Michael Gastauer, über den  -und die WB21 und den Versuch eine deutsche Banklizenz samt Börsengang zu bekommen- bereits am 21.10.2016 die Süddeutsche Zeitung (sueddeutsche.de) berichtete:

(…)

Die SZ konfrontierte Gastauer schließlich mit konkreten Fragen zu den Zahlen von WB21, den Statistiken von Similarweb, dem angeblichen Verkauf der "Apax Group" und den Geschehnissen rund um die G&S Vermögensverwaltung. Der Bitte, bis Mittwoch zu antworten, kam er nicht nach. Stattdessen erreichte die Redaktion das Schreiben von Gastauers Medienmanager, der ein Telefoninterview anbot: Man könne mit Gastauer unter anderem über die 200 Arbeitsplätze reden, die WB21 in Berlin schaffen wolle. Ein paar Stunden später galt das Gesprächsangebot dann aber plötzlich nicht mehr. Und auch auf die ihm nochmals zugeschickten Fragen kam keine Antwort.

(…)

Über ihn verfügbar ist nach wie vor ein Beitrag vom 21.10.2016 auf finews.ch unter der Überschrift

(…)       

Ein in der Schweiz wohnhafter Fintech-Unternehmer fasziniert mit seiner Digitalbank WB21 zurzeit die amerikanischen Medien – während man in Deutschland an seiner Erfolgsstory laut zweifelt.

(...)

Fazit

Die Gestalten rund um das Thema „Onecoin“ werden immer dubioser. Investoren sollten mit Totalverlust statt mit einer zweiten Bitcoin – Erfolgsstory rechnen und über einen „Plan B“ nachdenken.

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