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Betrugsfall Global New Energy Investment AG (GNI)

Bautzen, 28.02.2018

Die GNI ist insolvent und ihre Vorstände rechtskräftig seit 2014 zu Freiheitsstrafen wegen Anlagebetruges verurteilt.

Zudem werden Scheingewinnen durch den Insolvenzverwalter geltend gemacht. Anleger bauftragten daher die Kanzle iReime mit der Prüfung der Sach- und Rechtslage und der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen die Anlageberater.  

Wir haben Akteneinsicht in die Akte des Insolvenzgerichtes und in das Strafurteil des Landgerichtes Frankfurt/Main bekommen und den Sachverhalt umfassend aufgeklärt. Nunmehr steht fest, dass alle Investoren/Anleger umfassende  Rechte haben. 

Denn aufgrund des Strafurteils steht fest, dass es für jeden Anlageberater erkennbar war, dass es kein tragfähiges Geschäftsmodell der GNI gibt. Weder war die Rendite nach Abzug der Kosten seriös erzielbar, noch hatten die beteiligten Personen die propagierten Qualifikationen. Hinweise zum Totalverlustrisiko fehlten gänzlich. An keiner Stelle wurde der mit dem Geld geplante Immobilienhandel transparent dargestellt. Weder wurde mitgeteilt, wieviel vom angelegten Geld investiert werden sollte, noch in welche Immobilien zu welchen Kosten.

Anlageberater müssen jedoch vor einer entsprechenden Anlageempfehlung das Investment auf wirtschaftliche und rechtliche Plausibilität  prüfen. Tun sie dies nicht, müssen sie hierauf hinweisen und dürfen keine Empfehlung abgeben.

Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, haftet dem Anleger auf Schadensersatz nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes in  III ZR 139/15.   Eine Rückabwicklung einer etwaig aufgelösten Lebensversicherung ist ebenfalls möglich, um weitaus höhere Erträge zu erzielen gemäß aktueller Urteile des Bundesgerichtshofes in IV ZR 76/11, IV ZR 260/11 und IV ZR 460/14.  

Rechtsanwalt Jens Reime

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