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Bautzen, 14.03.2016

Wie bereits auf dieser Seite berichtet verklagte ein Ehepaar, Mandanten der Kanzlei Reime, aus Sohland eine Dresdener Anlageberaterin auf Schadensersatz, weil ihnen riskante Blindpoolanteile als Alternative zu ihren langjährigen Lebensversicherungen empfohlen wurden.   Mehr als € 40.000  an Rückkaufswerten haben sie aus ihren Lebensversicherungen  für diese spekulativen Beteiligungen ausgegeben im guten Glauben an mehr Zinsen ohne Risiko. Dabei wurden ihnen die umfangreichen Emissionsprospekte nicht übergeben, welche 30 separat aufgeführte Risikohinweise erläutern. Gelockt wurden sie mit einem angeblichen staatlichen Ausgleichsfonds für geschädigte Lebensversicherungskunden. Dabei lieferte die Beraterin in der mndl. Verhandlg. eine schwache Vorstellung. Man konnte den Eindruck gewinnen, sie selbst war sich der Tragweite ihrer Empfehlung nicht im Klaren. Nach den überzeugenden Darstellungen der Eheleute in der mndl. Verhandlung stand für das Gericht die Falschberatung nunmehr fest und es verurteilte die Beraterin zu Schadensersatz, von Verbindlichkeiten freizustellen und die Prozesskosten zu tragen (5 O 611/14).

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