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K.i.B. Kompetenz in Beratung GmbH: BaFin gibt Geschäftsabwicklung vor

Bautzen, 12.01.2016

Bei der K.i.B. Kompetenz in Beratung GmbH handelt es sich um ein in Kirchheim unter Teck ansässiges Unternehmen, das Investitionen in Projekte aus dem Bereich Sonnen- und Windenergie anbietet. Gesetzlich vertreten wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführerin Nicole Rüffle.

Die über die Rechtmäßigkeit des Finanzwesens in Deutschland wachende Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der K.i.b. Kompetenz in Beratung GmbH mit Bescheid vom 10.11.2015 die Abwicklung eines unerlaubt betriebenen Einlagengeschäfts aufgegeben. Grundlage dieser Entscheidung ist nach Auskunft der BaFin, dass sich die Ki.B. Kompetenz in Beratung GmbH in einer Reihe von Verträgen Anlegern gegenüber zum unbedingten Rückkauf von zuvor an diese verkauften Photovoltaikmodulen zum ursprünglichen Verkaufspreis verpflichtete. Damit lag nach Ansicht der BaFin ein erlaubnispflichtiges Einlagengeschäft im Sinne von § 1 Kreditwesengesetz vor, ohne dass jedoch die K.i.B. Kompetenz in Beratung GmbH über die entsprechende Erlaubnis im Sinne von § 32 Kreditwesengesetz verfügte. Praktisch bedeutet die Anordnung der BaFin nichts anderes, als dass die K.i.B. Kompetenz in Beratung GmbH verpflichtet ist, die angenommenen Anlegergelder zurück zu zahlen.


Erfahrungsgemäß bereiten derartige Anordnungen der BaFin den betroffenen Unternehmen zumeist recht erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten. Oftmals übersteigen die angeordneten Rückzahlungsverpflichtungen die finanziellen Möglichkeiten. Nicht selten sehen sich die ins Visier der BaFin geratenen Gesellschaften in der Folge gezwungen, in die Insolvenz zu gehen. Soweit ersichtlich ist die K.i.B. Kompetenz in Beratung GmbH diesen Weg bislang indes nicht gegangen.

Gleichwohl dürfte es für Anleger ratsam sein, sehr sorgfältig zu prüfen, ob und inwieweit möglicherweise bestehende Forderungen im Zusammenhang mit einem Investment bei der KIB Kompetenz in Beratung GmbH gesichert und durchgesetzt werden können. Ist erst einmal das Insolvenzverfahren eröffnet, kann man von vornherein regelmäßig, wenn überhaupt, nämlich nur noch auf (zumeist unvollständige) Befriedigung aus der Insolvenzmasse hoffen. Im Übrigen könnten Anlegern – je nach Sachlage des Einzelfalls – auch Schadenersatzansprüche wegen möglicher Prospektfehler oder aber wegen fehlerhafter Beratung zustehen.

Verunsicherten Anlegern der K.i.B. Kompetenz in Beratung GmbH steht Herr Rechtsanwalt Jens Reime gerne für ein kostenfreies Erstgespräch zur Verfügung. Er vermittelt in diesem Rahmen eine orientierende Einschätzung und klärt insbesondere auch über die ggf. zu erwartenden Kosten auf. Als Fachanwalt für Bank-, Kapitalmarkt- und Versicherungsrecht verfügt Herr Rechtsanwalt Reime über besonders vertiefte und weitreichende Kenntnisse auf diesen Rechtsgebieten, die mithilfe modernster Kommunikationsmittel bundesweit umgesetzt werden können.

Jens Reime

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