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Hanseatische Immobilienfonds Holland XV GmbH & Co. KG: Fachanwalt berät Anleger

Bautzen, 01.01.2013

Anleger haben die Wahl zwischen Pest und Cholera

Aktuelles: Entweder freiwillig Nachschuss bzw. Ausschüttungen zurückzahlen zahlen oder Insolvenz in Kauf nehmen müssen, diese Wahlmöglichkeit wird derzeit den Anlegern dieser Fondsgesellschaft eröffnet. Damit dürften die Anelger völlig überfordert sein, da bislang unternehmerische Entscheidungen von der Fondsgeschäftsführung getroffen wurden. Es kann sein, dass dei Anleger hier gutes Geld dem schelkchten Hhinterher werfen und der Fonds trotzdem insolvent wird. Bislang haben die Anleger statt der 80 nur 59 % Ausschüttungen erhalten, die jedoch haftungsträchtig waren, wie sich an der Fondsbilanz zeigt.

Eigenkapital
Das im Handelsregister eingetragene Haftkapital der Gesellschaft betrug 2011 Euro 16.565.856,95 (Vorjahr: Euro 16.565.856,95). Durch Entnahmen sind die Kommanditeinlagen unter die im Handelsregister eingetragenen Hafteinlagen gesunken, sodass zum 31. Dezember 2011 Euro 9.272.780,95 (Vorjahr: Euro 9.271.802,24 als nicht geleistet gelten (§ 172 Abs. 4 HGB).

Gründung: 2000, Vermietungsfläche 17.844m² , Standorte der vier Objekte sind Utrecht, Nijenoord 2-4; Rotterdam-Barendrecht, Donk 1; Almelo, Twentelaan 5; Woerden,
Pompmolenlaan 10

Vermietungsstand zum 31.12.2011 betrug 76%

Möglichkeiten der Anleger
Stattdessen können die Anleger nur noch Schadensersatzansprüche geltend machen. Schadensersatz für Anleger bedeutet, gegenüber denjenigen, die für die Prospekte, die Initiierungen und den Vertrieb der Anteile verantwortlich waren, Zahlungsansprüche in Höhe der an die Fonds gezahlten Summen geltend zu machen. Die Anleger sollten das Beste aus ihrer Situation machen und die Erfolgsaussichten ihrer Ansprüche prüfen lassen. Die Aussichten hierfür erscheinen gut, solange Anleger die Verjährungsfristen nicht tatenlos verstreichen lassen. Denn nach vielen Gesprächen stellte sich heraus, dass die Anleger über die Risiken kaum oder gar nicht rechtzeitig vor Fondszeichnung informiert wurden und dass die Verdienstmöglichkeiten der Berater verheimlicht wurden. Nachstehend eine Übersicht über die geläufigsten Fehler :

1. kein Hinweis auf Totalverlustrisiko, fehlende Eignung zur Altersvorsorge, lediglich das physische Untergangsrisiko des Schiffes wurde benannt,

2. kein Hinweis auf jederzeitige Verkaufsmöglichkeiten wegen Mindestlaufzeiten der gesellschaftsrechtlichen Beteiligung, die danach nicht auf einem geregelten Zweitmarkt für "gebrauchte" Fondsbeteiligungen veräußert werden können

3. keine Informationen über konjunkturell bedingte Risiken schwankender Charterraten wegen massiven Ausbaus der weltweiten Containerflotte

4. keine Information über Gewinne von Gründungsgesellschaftern

5. versteckte und verschleierte Informationen über Verwendung der Anlegergelder, es ist nicht klar wird, wie viel in die Substanz und wie viel in Kosten und Dienstleistungen investiert wird,

6. keine Informationen über die wahre Natur der Ausschüttungen, Ausschüttungen sind keine Gewinne,

7. keine Informationen über Verflechtungen und Beteiligungen der „Hintermänner“ des Fonds um Interessenkonflikte zu erkennen8. keine Informationenüber Betriebskosten- und Fremdwährungsrisiko,

8. keine Infomationen über Rückvergütungen und Provisionen,

Aus heute noch ist für viele Anleger ihre Beteiligung ein „Brief mit sieben Siegeln“ und versteht kaum einer wie es zur derzeitigen Lage des Fonds kommen konnten, nachdem der Berater das Ganze im wesentlichen schön geredet hatte. Für Fragen oder Hinweise stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Sie können aber auch unseren Fragebogen für Kapitalanleger downloaden.

Jens Reime

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